Kabel fachgerecht entsorgen

28. 12. 2017 von Redaktion

Viele Dinge laufen in unserer modernen Zeit bereits ohne Kabel, aber für das Meiste, was am Stromnetz hängt, brauchen wir sie dennoch. In beinahe jedem normalen Haushalt befinden sich oft mehrere Kilometer an verlegten Kabeln.

Stromkabel, die versteckt hinter der Wand durch das gesamte Haus führen, alles was an einer Steckdose angeschlossen ist, Verbindungen vom TV-Gerät zum Audio-System oder das Verlängerungskabel für den Heckenschneider im Garten: alles, was Strom benötigt, braucht dementsprechend auch ein Kabel, sofern keine Batterie oder Akku im Einsatz ist.

Legt man sich ein neues Gerät zu oder hat das Alte einen Kabelbruch und ist damit unbrauchbar oder macht man sogar die Grundsanierung des Eigenheims selber, bleibt man oftmals auf den alten Kabeln sitzen. Da kommt die Frage auf: Wie und wo entsorge ich diese Kabel eigentlich am besten?

Kupfer im Kabel

Größere Mengen Kabel zu entsorgen lohnt!

Grundsätzlich sollte man sich hier erst einmal fragen, wieviel Kabellänge man überhaupt entsorgen möchte. Denn eins sollte man nicht vergessen: Kabel enthalten oftmals teure und wichtige Rohstoffe, wie zum Beispiel Kupfer. Gerade aus diesem Grund werden größere Baustellen nachts von Sicherheitsdiensten kontrolliert und beaufsichtigt, denn Kabeldiebstahl ist mittlerweile ein weit verbreitetes Phänomen.

Deshalb sagen wir: Wer sein Eigenheim selbst renoviert und dabei die ganzen alten Stromkabel zieht, der sitzt geradezu auf einem regelrechten Kupferschatz. Eine Möglichkeit ist es, die Kabelansammlungen bei speziellen Händler oder eben beim lokalen Schrottplatz zu entsorgen. Hier wird meist sogar ganz gut gezahlt, es kommt natürlich auf Zustand und Gewicht an.

Bei einem Kilometer Stromkabel bekommt man so schon mal eine gute Anzahlung für die neuen Kabel heraus, die man verbauen möchte.

Kabeltrommel

Entsorgung kleinerer Mengen Kabel

Auch wenn sie nur kleinere Mengen an Verkabelungen haben sollten, sollten sie diese auf jeden Fall sammeln, denn auch diese Mengen gehören nicht in den Hausmüll. Natürlich kann auch mal ein altes USB-Kabel in der Restmülltonne landen, ohne dass es der Müllabfuhr auffällt. Aber richtig entsorgt ist es deshalb noch keineswegs. So landet es lediglich in der lokalen Müllverbrennungsanlage und dort schmilzt das gute Kupfer dann vor sich hin.

Der Umwelt wegen sollte dieser wichtige Rohstoff allerdings recycelt werden. Und dies geht eben nur, wenn man fachgerecht entsorgt. Um dies zu tun, könnte man die alten Kabel beispielsweise mit zum Sperrmüll geben. Dieser wird, bevor er letztendlich entsorgt wird, noch sortiert und somit gelangen die nützlichen Rohstoffe in den Recycling-Kreislauf.

Noch besser ist es, wenn man seine Kabel sammelt und sie zum lokalen Wertstoffhof bringt. Meistens bekommt man hier sogar ein paar Euro dafür.

Wer alles richtig machen möchte, der sammelt die alten, unbrauchbaren Kabel und schaut sich nach einem Fachbetrieb um, der einem die alten Kabel wegen des Kupfers für gutes Geld auch noch abkauft. Denn so haben alle etwas davon: die Umwelt, der eigene Geldbeutel und der Handel.

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