Dämpfungsglieder – Was ist wichtig?

30. 11. 2017 von Redaktion

Dämpfungsglieder sind Bauteile, die in den Signalweg geschaltet werden, um ein Signal in seiner Amplitude beziehungsweise seinem Pegel zu verringern.
Die Signaleinschränkung bzw. Abschwächung wird in Dezibel (dB) angegeben. Hierbei entsprechen 20 Dezibel Verminderung der Spannung auf ein Zehntel des Werts vor dem Dämpfungsglied. Was nichts anderes bedeutet, als eine Abschwächung der übertragenen Leistung auf 1/100.

Dämpfungsglied 10 Dezibel

Je nach Art des Signals wird hier zwischen elektrischen und optischen Dämpfungsgliedern unterschieden. Generell verfügen unsere Dämpfungsglieder in einem breiten Frequenzbereich über eine gleichbleibende Dämpfung. Hiervon zu differenzieren sind die frequenzabhängigen Elemente:

  • Hochpass
  • Tiefpass
  • Bandpass

Elektrische Dämpfungsglieder

Ein wichtiger Punkt der elektrischen Dämpfungsglieder ist die Impedanzanpassung. Besonders bei elektrischen Dämpfungsgliedern für hohe Frequenzen, sollte darauf geachtet werden, dass Eingangs- und Ausgangsimpedanz gleich der Wellenimpedanz der Leitungen ist.

Beispielsweise kommen bei Messverstärkern mit hoher Eingangsimpedanz oft Dämpfungsglieder zum Einsatz, deren Ein- und Ausgangsimpedanz gleich sind.
Diese können willkürlich miteinander kombiniert oder aber durch eine Brücke ersetzt werden, ohne dass die Eingangsimpedanz der Schaltung sinkt oder steigt.
Die präzise Abschwächung eines Signals durch schaltbare Kombinationen von Dämpfungsgliedern wird oftmals „Stufenabschwächer“ oder „Eichleitung“ genannt.

Abschwächer mit identischer Ein- und Ausgangsimpedanz können in Zweitor-Schaltung oder T-Schaltung aufgebaut sein. Dennoch wird hier die Zweitor-Schaltung häufiger verwendet. Sollten die Widerstände auf der Ein- und Ausgangsseite nicht identisch sein, findet parallel mit der Abschwächung eine Impedanzanpassung statt.

Dämpfungsglied Mauritz.de

Optische Dämpfungsglieder

Optische Übertragungssysteme sind dazu im Stande, Signale über lange Glasfaserleitungen zu übertragen. Damit allerdings auf der Empfängerseite auch ein ausreichend hoher Signalpegel erreicht wird, muss die Sendeleistung trotz Leitungsdämpfung entsprechend hoch sein. Soviel zur Theorie …

In der Praxis gibt es jedoch den Fall, dass zwei Übertragungsgeräte nah beieinander stehen und optisch miteinander verbunden sind. Um nun ein Übersteuern der Empfangsdiode durch die hohe Sendeleistung zu verhindern, wird zwischen Sender und Empfänger ein Dämpfungsglied in die Übertragungsleitung eingebaut. Durch die erhöhte Dämpfung wird nun eine längere Glasfaserstrecke simuliert.

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